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Das Projekt ReProLa

Die vielfältige Kulturlandschaft in der Metropolregion Nürnberg leistet mit den regional erzeugten Produkten und als Lebensraum für Flora und Fauna einen bedeutenden Beitrag zur hohen Lebensqualität in der Region. Grundannahme ist, dass Regionalprodukte in einem hohen Maße zur nachhaltigen Flächennutzung beitragen. Sie sichern die bestehende Kulturlandschaft und wirken sich positiv auf die regionalen Stoff- und Wirtschaftskreisläufe aus.

Der Erhalt dieser Kulturlandschaft und die Sicherung von Flächen für die Herstellung von regionalen Produkten stehen im Fokus des im Oktober 2018 gestarteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Dauer von 5 Jahren geförderten Projektes ReProLa – Regionalproduktspezifisches Landmanagement in der Metropolregion Nürnberg.

Im Projekt soll die Bedeutung von Regionalprodukten im Lebensmittelbereich für die regionale Wertschöpfung aufgezeigt werden. Darüber hinaus liefert das Projekt relevante Daten, Argumente und Bewertungsgrundlagen für die Steuerung der Flächennutzung für die Kommunen. Ziel ist es, gemeinsame Leitlinien für eine großräumige Flächenentwicklung in der Metropolregion Nürnberg auf den Weg zu bringen sowie Pilotprojekte in den Bereichen Bewusstseinsbildung, Vermarktung, Produktinnovation, Logistik und Management-Tools zu entwickeln und umzusetzen.

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Faire Metropolregion Nürnberg

Die Auszeichnung zur ersten Fairtrade-Metropolregion in Deutschland im Februar 2017 ist Meilenstein und Ansporn zugleich, das Engagement für den Fairen Handel weiter voranzutreiben. 67 Fairtrade Towns, 86 Fairtrade Schulen und 6 Fairtrade Hochschulen setzen sich in der Metropolregion Nürnberg dafür ein. Die Entwicklungsagentur Faire Metropolregion Nürnberg unterstützt dabei insbesondere Kommunen bei der Beschaffung von Produkten nach Sozial- und Umweltstandards.

Wichtig sind in der Arbeit der Fairen Metropolregion Nürnberg die drei Qualitätsmerkmale ‚Fair‘, ‚Regional‘, ‚Bio‘. Diese stehen für hochwertige Produkte und transparente, ganzheitlich nachhaltige Wertschöpfungsketten. Sie ergänzen sich auf vielfältige Weise - rund 80% der fair gehandelten Produkte tragen in Deutschland mittlerweile auch ein Bio-Siegel. Gleichzeitig werden auch bei regionalen Produkten faire Arbeitsbedingungen immer wichtiger. Für die nachhaltige und faire Beschaffung spielt der Dreiklang insbesondere in der Gemeinschaftsverpflegung eine wichtige Rolle.

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„Original Regional - Regionalkampagne der Metropolregion Nürnberg“

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Ökomodellregionen in der Metropolregion Nürnberg

Bio und regional – für viele Verbraucher die ideale Kombination. Die Öko-Modellregionen – vom Land Bayern geförderte Musterregionen für den Ökolandbau - sollen dabei helfen, die Öko-Anbaufläche Bayerns bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent zu verdreifachen. Neun der insgesamt 27 in Bayern bestehenden Öko-Modellregionen liegen in der Metropolregion Nürnberg. Alle Öko-Modellregionen haben das gemeinsame Ziel, nicht nur den Anteil der Öko-Anbaufläche zu steigern, sondern auch die Regionalität zu stärken. Dies kann nur gelingen, wenn ein funktionierendes Netzwerk aus Erzeugern, Verarbeitern, Vermarktern und Verbrauchern aufgebaut wird. In den nächsten Jahren sollen die Ziele der Öko-Modellregionen in konkrete Projekte umgewandelt werden. Schwerpunkt ist bei allen Öko-Modellregionen, neben der Bildungsarbeit auch die bessere Vermarktung von Nischenprodukten, wie Weiderind, Walnüssen oder Streuobst. Schnittstellen mit Original Regional ergeben sich schon jetzt, zum Beispiel durch gemeinsame Projekte zum Thema Dreiklang fair-regional-bio und durch die Beteiligung am Kongress STADTLANDBIO.

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Mitmachkampagne „Platz für…“ der Metropolregion Nürnberg

Auch im Rahmen der Imagekampagne „Platz für….“ der Metropolregion Nürnberg hat die Regionalkampagne einen festen Platz. Speziell die Stories „Platz für Einzigartige“, „Platz für Aufsteiger“ , „Platz für Naturtalente" und „Platz für Schwärmer“ werben für den Mehrwert von Regionalprodukten, die Verbindung zwischen Produkten und Kulturlandschaft, die Vorzüge kurzer Transportwege, und den Erhalt der vielfältigen, kleinstrukturierten Landschaft.

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