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Unsere Kulturlandschaften

Streuobstwiesen

Als Streuobstwiesen werden Wiesenflächen bezeichnet, auf denen hochstämmige Apfel-, Birn- Kirsch-, Zwetschgen- oder Walnussbäume locker verteilt, also „verstreut“, stehen. Typische Merkmale sind großkronige Bäume mit unterschiedlicher Altersstruktur sowie die Unternutzung als Weide oder Mähwiese. In der Metropolregion Nürnberg hat diese Form des Obstanbaus eine lange Tradition. Vor allem in der Fränkischen Schweiz, in Altmühlfranken, rund um den Hesselberg, auf der Hersbrucker Alb und der Frankenalb, im südlichen Steigerwald sowie in Teile des Fichtelgebirges ist diese Form des Obstanbaus noch häufig zu finden. Rekordhalter ist die Metropolregion im Bereich des Kirschanbaus, denn hier befindet sich das größte zusammenhängende Kirschbaumanbaugebiet Europas mit einer Fläche von 2.500 ha. Für die Biodiversität und den Erhalt der Artenvielfalt sind Streuobstwiesen unverzichtbar, denn sie stellen den Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln, Fledermäusen und Kleinsäugern.

Ausflugs-Tipp:
Kulinarik-Tour „Pretzfelder Kirschenlehrpfad“ im Landkreis Forchheim und "Genussort Burgbernheim - Obstgärten & wilde Natur" im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim.

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