Rapsöl

Das goldgelbe Rapsöl hat einen milden, nussig bis saatigen Eigengeschmack. Es eignet sich gut zum Verfeinern von Salaten, Dips und gedünstetem Gemüse. Süßen Crêpes oder saftigen Reibekuchen verleiht es ein angenehmes Aroma.

Rezeptvorschlag

Lamm-Gemüse-Salat

4 Portionen
4 Stk.          Knoblauchzehen
175 ml        Weißwein
6 EL            Kaltgepresstes Rapsöl
2 Stängel    Estragon
500 g          Lammfilet (4 Filets à 125 g)
125 g          Zuckerschoten
200 g          Kirschtomaten
1/4              heller Eichblattsalat
250 g          rosa Champignons
150 g          Schmand
                   Salz & Pfeffer (frisch gemahlen)

Knoblauch abziehen und zerdrücken, mit 50 ml Wein, Salz, Pfeffer und 3 Esslöffeln Rapsöl verrühren. Estragon waschen, trocken schütteln, etwas zerkleinern und zur Marinade geben. Lammfilets hineinlegen und 2 Stunden unter Wenden darin marinieren lassen. In der Zwischenzeit Zuckerschoten putzen und in Salzwasser ca. 5 Minuten knapp gar kochen. Kirschtomaten waschen und vierteln. Salat putzen, waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. Pilze putzen, in Scheiben schneiden und im restlichen Rapsöl braten, mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen. Filets trocken tupfen und im Pilzbratfett unter Wenden 6 bis 8 Minuten braten. Fleisch aus der Pfanne nehmen. Bratfond mit 2 Esslöffeln Marinade und restlichem Weißwein ablöschen. Schmand unterrühren und etwas einkochen lassen. Eichblattsalat, Zuckerschoten, Tomaten, Pilze vorsichtig mit der Soße mischen, Lammfilets aufschneiden und auf dem Salat anrichten.

Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und Eigenschaften

Rapsöl enthält gleich mehrere gesundheitsfördernde Wirkstoffe: Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, wie Karotinoide und die fettlöslichen Vitamine A, E und K. Diese können als soge-nannte Antioxidantien Zellen vor Angriffen sogenannter freier Radikale schützen. Dadurch lassen sich Alterungsprozesse verlangsamen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann vorgebeugt werden. Außerdem ist Rapsöl ernährungsphysiologisch wertvoll, da es über ein optimales Verhältnis zwischen Fettsäuren vom Typ Omega 3 und Omega 6 verfügt. Dadurch kann es das schädliche LDL-Cholesterin senken und Entzündungen im Körper hemmen.

Verwendung in der Kosmetik

Für die Herstellung von Cremes und Seifen bildet Rapsöl, aufgrund seines dezenten Eigenge-ruchs, eine perfekte Basis. Duftende Zusätze können sich somit nämlich bestens entfalten. Aber auch für die Zubereitung von Haarkuren, Massageöl, Peelings und als Hand- und Nagelöl ist es bestens geeignet. Gerade strapazierte, empfindliche und trockene Haut profitiert von dem reichhaltigen Pflanzenöl in der Kosmetik. Das Vitamin E hält die Haut geschmeidig und beugt Entzündungen vor. Das Lecithin wirkt rückfettend und unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut – eine gute Maßnahme gegen erste Fältchen!

Tipp

Für die warme Küche ist kaltgepresstes Rapsöl ungeeignet, denn es verträgt keine hohen Temperaturen und nimmt durch diese einen unangenehmen Geschmack an. Auch können durch das Erhitzen ungesunde Transfettsäuren entstehen. Rapsöl sollte dunkel, kühl und verschlossen gelagert werden. Angebrochene Flaschen sollten innerhalb von ca. acht Wochen verbraucht werden. 

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