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Unsere Kulturlandschaften

Hutanger und Obstanger

Nicht nur die Teiche, sondern auch die Flächen für vierbeinige Nutztiere prägen die Landschaft rund um Nürnberg. So zählen die Hutanger im Nürnberger Land zu den kulturlandschaftlichen Höhepunkten Bayerns. Hier wurden bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts vor allem Rinder gehütet. Diese traditionelle Tierhaltung wird heute wieder vermehrt praktiziert. Nicht nur Rinder, sondern auch Schweine und sogar Puten finden sich heutzutage auf der Weide. Dass sich dies in der Qualität des Fleisches widerspiegelt, beweisen die Seukendorfer Bio-Freilandpute von Weidefleisch Tiefel.

Eine Besonderheit in der Hersbrucker Alb sind die Obstanger. Dabei handelt es sich um Obstbaumbestände, die auf Hutangern angelegt wurden. Erste Nachweise über Obstbäume auf diesen Baumweiden gibt es schon im 16. Jahrhundert. Während bis ins 18. Jahrhundert ein großer Teil der Obstbäume aus „wildem Obst“ bestand, erlebte die gezielte Anpflanzung von kultivierten Obstbäumen ab dem 19. Jahrhundert ihren Aufschwung.

Ausflugs-Tipp:
Kulinarik-Tour "Genusswandern auf dem Frankenweg" im Landkreis Nürnberger Land

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